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Neues aus der Rechtssprechung / Urteil

Medizinrecht - Medizinrechtliche Verfahren

18 Jun 2015
·
von Nicole
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2011 schätzte das Robert-Koch Institut, dass in Deutschland rund 40.000 Behandlungsfehlervorwürfe pro Jahr gemeldet werden. Von diesen sind etwa 12.000 nachgewiesene Behandlungsfehler. Das entspricht einer Fehlerquote von 30 %. Eine Schätzung des Marburger Bundes (2005) beschreibt deutschlandweit 17.000 Tote pro Jahr durch „Klinik- und Ärztepfusch" (Quelle: Arzt und Krankenhaus 11/2011 S. 332).

Ursächlich für diese hohe Anzahl so genannter Fehler im Gesundheitswesen ist neben „humanen Faktoren" die aktuelle Situation im Gesundheitswesen in Deutschland. Bundesweit zeigte sich von 1990 bis 2007 ein Bettenabbau von rund 17 Prozent. Dies führte aber nicht zu einer Minderung der stationären Behandlungsfälle, sondern es zeigte sich eine Erhöhung der stationären Behandlungsfälle von rund 19 Prozent.

Zudem ergibt sich aufgrund der kürzeren Verweildauer eine Arbeitsverdichtung des medizinischen und administrativen Personals im Krankenhaus, welche nicht durch mehr Personal kompensiert wurde. Parallel dazu verläuft die demografische Entwicklung in Deutschland mit einer zunehmenden „Vergreisung". Begleitet werden diese Trends von der zunehmenden Ökonomisierung im Krankenhaus infolge der DRG-Einführung (Quelle: Arzt und Krankenhaus 11/2011, a.a.O.).
Der Anstieg von medizinrechtlich geprägten Verfahren ist demnach auch für den juristischen Laien abzusehen. Gerne begleiten wir Sie mit kompetenter juristischer Erfahrung in etwaigen (Gerichts- oder Schlichtungs-)Verfahren auf Patienten- und Ärzteseite, um tatsächlicher Fehler aufzuklären oder unberechtigte Vorwürfe zu entkräften.

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